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Fachärztin für Frauenheilkunde & Geburtshilfe, Diplom für Sexualmedizin. Neben fachlicher Kompetenz ist es mir wichtig, meinen Patientinnen eine individuelle Behandlung und Begleitung in „allen Lebensphasen" von Frau zu Frau anbieten zu können.
Die frauenärztliche Vorsorgeuntersuchung sollte bei unaufälligem Befund und Beschwerdefreiheit jährlich durchgeführt werden. Nach einem umfassenden Gespräch wird zunächst eine Tastuntersuchung der Brust einschließlich der Achselhöhlen vorgenommen. Anschließend erfolgt nach Lupenbetrachtung des Muttermundes (sog. Kolposkopie) die behutsame Entnahme eines Zellabstriches vom Muttermund. Danach wird eine Tastuntersuchung mit anschließendem Ultraschall der Beckenorgane zur genauen Inspektion von Gebärmutter, Gebärmutterschleimhaut, Eierstöcken und Harnblase durchgeführt.
„Gesund-sein" ist ein dynamischer Ablauf und kein „Zustand". Gesundheit ist das Ergebnis einer Wechselwirkung zwischen unserer sozialen wie auch ökologischen Umwelt und der persönlichen körperlichen Verfassung. Wie Frauen und Männer Gesundheit empfinden, ist allerdings verschieden. Zudem sind Frauen anderen biologischen und sozialen Herausforderungen ausgesetzt. In allen Lebensphasen, vom jungen Mädchen bis zur Frau im höheren Lebensalter, hat Frauengesundheit eine andere Bedeutung, andere Inhalte und andere Angebote!
1 gynäkologische Untersuchung bis Ende der 16. SSW einschließlich einer Laboruntersuchung
1 gynäkologische Untersuchung in der 17.–20. SSW einschließlich einer internen Untersuchung
1 gynäkologische Untersuchung in der 25.–28. SSW einschließlich der Laboruntersuchung mit Blutzuckerbelastungstest (sog. oGTT)
1 gynäkologische Untersuchung in der 30.–34. SSW, evtl. Wiederholung des Toxoplasmosewertes
1 gynäkologische Untersuchung in der 35.–38. SSW
1 Ultraschalluntersuchung in der 8.–12. SSW, in der 18.–22. SSW und in der 30.–34. SSW
Jede Frau hat individuelle Anforderungen an ein Verhütungsmittel. Die Wahl dessen sollte Ihre Bedürfnisse, Sexualität, Partnerschaft aber auch Grunderkrankungen berücksichtigen. Daher ist ein vertrauensvolles wie auch umfassendes Gespräch sehr wichtig. Damit kann Ihnen die Entscheidung der individuell geeigneten Verhütung aus dem doch sehr breiten Spektrum der verschiedenen Verhütungsmethoden erleichtert werden. Außerdem könnten eventuell notwendige Voruntersuchungen notwendig sein, die sich nur aus der genauen Erhebung der Krankengeschichte ergeben. www.meine-verhuetung.at
Verhütungsoptionen:
Die Pille
Wirkmechanismus: Unterdrückung des Eisprungs
Sicherheit: sehr hoch (Pearl Index: 0,2–0,5)
Nutzen: Besserung von Regelschmerzen, Minderung der Monatsblutung, Verbesserung des Hautbildes, Möglichkeit der Zyklusverschiebung
Risiken: Erhöhung des Thrombose- bzw. Lungeninfarkt-, Schlaganfall- und Herzinfarktrisikos, Nebenwirkungen wie Übelkeit, Brustspannen, Gewichtszunahme, Kopfschmerzen oder Blutungsstörungen (besonders in den ersten 3 Monaten), Unwirksamkeit bei Einnahmefehler, keine Eignung für starke Raucherinnen, Wirkungsverlust bei Durchfall oder Erbrechen
Die östrogenfreie Pille
Wirkmechanismus: Unterdrückung des Eisprungs
Sicherheit: sehr hoch (Pearl Index: 0,1–1)
Nutzen: geeignet für Frauen mit erhöhtem Thromboserisiko und für stillende Mütter
Risiken: Unwirksamkeit bei Einnahmefehler, Wirkungsverlust bei Durchfall oder Erbrechen, Auftreten von Zwischenblutungen
Das Verhütungspflaster
Wirkmechanismus: Unterdrückung des Eisprungs
Sicherheit: sehr hoch (Pearl Index: 0,6–1,3)
Nutzen: keine tägliche Einnahme erforderlich, kein Wirkungsverlust bei Magen-Darm-Problemen
Risiken: Hautreizungen, Wirkverlust bei Ablösen des Pflasters sowie weitere Risiken und Nebenwirkungen wie bei der Pille
Der Vaginalring
Wirkungsmechanismus: Unterdrückung des Eisprungs
Sicherheit: sehr hoch (Pearl Index: 0,4–1,7)
Nutzen: keine tägliche Anwendung erforderlich, kein Wirkungsverlust bei Magen-Darm-Problemen
Risiken: eventuelles Fremdkörper-Gefühl und all jene Risiken und Nebenwirkungen wie bei der Pille möglich
Die Kupferspirale / Kupferkette / Kupferball
Die Kupferspirale ist ein mit einem Kupferdraht umwickelter Plastikträger. Im Falle der Kupfer-Gold-Spirale handelt es sich um einen Kupferdraht mit einer Goldlegierung. Bei der Kupferkette GyneFix® sind Kupferperlen auf einem Nylonfaden aufgereiht, während beim Kupferball (IUB) das Kupfer in Form von knapp zwei Millimeter durchmessenden Perlen auf einem dünnen Draht aufgefädelt ist.
Wirkungsmechanismus: Die genaue Wirkungsweise ist nicht endgültig geklärt. Man geht davon aus, dass das Kupfer den Schleim im Muttermund sowie den Gebärmutterschleim verändert und die Beweglichkeit der Spermien hemmt.
Sicherheit: hoch (Pearl Index: 0,5–2,7)
Vorteil: keine Hormonbelastung, Langzeitverhütung (Liegedauer 3 bis 5 Jahre), Eignung für stillende Mütter
Nachteil: Gelegentliche Abstoßreaktionen, Verstärkung und Verlängerung der Regelblutung, leicht erhöhte Infektionsgefahr
Die Hormonspirale
Wirkungsmechanismus: Verdickung des Schleims im Gebärmutterhals, Verminderung des Aufbaus der Gebärmutterschleimhaut und Funktionshemmung der Spermien
Sicherheit: sehr hoch (Pearl Index: 0,1–0,7)
Nutzen: nur geringe lokale Hormonbelastung, Langzeitverhütung (Liegedauer 3 bis 5 Jahre), Abschwächung bzw. Ausbleiben der Monatsblutung, Eignung für stillende Mütter
Risiken: Zwischenblutungen (meist in den ersten 3–6 Monaten), Auftreten von Eierstockzysten
Die 3-Monats-Spritze
Wirkungsmechanismus: Unterdrückung des Eisprungs
Sicherheit: sehr hoch (Pearl Index: 0,3–1,4)
Vorteil: wird alle drei Monate vom Arzt injiziert; Eignung für stillende Mütter
Nachteil: Zwischenblutungen, Gewichtszunahme, keine rasche Absetzbarkeit bei Kinderwunsch, Verminderung der Knochendichte
Das Hormonimplantat
Wirkungsmechanismus: Unterdrückung des Eisprungs
Sicherheit: sehr hoch (Pearl Index: 0,1)
Vorteil: Langzeitverhütung (Liegedauer bis 3 Jahre), rasche Absetzbarkeit bei Kinderwunsch
Nachteil: Schmierblutungen
Hormonelle Störungen können sich zum Beispiel in Zyklusunregelmäßigkeiten, vermehrter Körperbehaarung, Akne, Hitzewallungen, unerfülltem Kinderwunsch äußern.
Nach einem umfassenden Gespräch wird die Abklärung mit der Hormonbestimmung durch eine Blutabnahme begonnen. Die Blutabnahme erfolgt (bei Frauen vor dem Wechsel) vorzugsweise und wenn möglich zwischen dem 3.–5. Zyklustag. Eine eventuelle Gelbkörperhormonbestimmung erfolgt zwischen dem 22.–25. Zyklustag.
Die weitere Vorgangsweise, wie Anordnung zusätzlicher Untersuchungen oder die Einleitung der entsprechenden Behandlung, richten sich nach dem Ergebnis der Blutuntersuchung.
Der erste Gang zum Frauenarzt ist für viele junge Frauen mit Unbehagen und Unsicherheit verbunden.
Selbstverständlich kann dieser Besuch im Beisein einer Begleitperson (Elternteil, Freundin, Freund …) aber natürlich auch allein erfolgen. Hierbei geht es vor allem um ein erstes Kennenlernen, bei dem alle Fragen, Probleme oder Ängste besprochen werden können. Auch werden wichtige Themen, wie z. B. mögliche Verhütungsmöglichkeiten, Impfungen, usw. erörtert.
Meist folgen danach ein Abtasten mit Anleitung zur Selbstuntersuchung der Brust und ein Ultraschall des Beckens vom Bauch aus, der völlig schmerzlos ist.
Die erste komplette Untersuchung auf dem gynäkologischen Stuhl erfolgt erst dann, wenn bereits Geschlechtsverkehr stattgefunden hatte.
Sterilität ist, wenn bei einem Paar innerhalb eines Jahres keine Schwangerschaft eintritt. Die Ursache liegt in ca. 45 % bei der Frau, in ca. 40 % beim Mann und in ca. 15 % der Fälle kann keine fassbare Ursache der Unfruchtbarkeit gefunden werden.
Die Abklärung der Sterilität folgt einigen wichtigen Grundsätzen: 1. beide Partner müssen untersucht werden, 2. die Abklärung soll der vermuteten Ursache entsprechen, und 3. sie soll stufenweise erfolgen.
Die Basis jeder Diagnostik ist ein ausführliches Gespräch zur exakten Erhebung der Krankengeschichte, die Zyklusstörungen, hormonell wirksame Allgemeinerkrankungen, Infektionsfolgen oder organische Störungen erahnen hilft. Hiervon wird die Reihenfolge der weiteren Untersuchungen und in Folge die Behandlung bestimmt.
Ein positiver Schwangerschaftstest muss nicht immer unmittelbar Glücksgefühle auslösen. Eine ungeplante Schwangerschaft kann neben Freude auch zu einem Wechselbad der Gefühle aus Angst und Sorge bis hin zur Frage, das Kind überhaupt bekommen zu wollen, führen. Frauen, die ungeplant schwanger werden, fühlen sich oftmals überfordert.
Um eine wirklich vernünftige Entscheidung treffen zu können, müssen die Gedanken und das emotionale Chaos zunächst sortiert werden – gerne können wir hierbei behilflich sein.
Hilfestellungen finden Sie auch hier: www.es-gibt-alternativen.at
Das Klimakterium, umgangssprachlich die Wechseljahre, bezeichnet die Jahre der hormonellen Umstellung der Frau, in denen die Eierstöcke nach und nach die Produktion der weiblichen Hormone einstellen.
Bei manchen Frauen beginnt dies bereits mit 40 Jahren, bei anderen erst Mitte 50. Mit 58 Jahren haben die meisten Frauen die Wechseljahre hinter sich. Beginnt das Klimakterium vor dem 40. Lebensjahr, so spricht man vom „vorzeitigen Klimakterium".
Die häufigsten Beschwerden sind Schlafstörungen, Hitzewallungen, Schweißausbrüche, trockene Haut und Haarprobleme, Stimmungsschwankungen, sexuelle Lustlosigkeit und Schwund der Scheidenschleimhaut mit entsprechender Trockenheit, was zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, zu Scheidenentzündung und zu Blutungen führen kann. Später kann es auch zu Störungen des Bindegewebes und zu einer Verschlechterung der Knochendichte kommen.
Viele dieser Beschwerden stellen Frauen in ihrer Lebensmitte vor eine große Herausforderung. Es gibt jedoch viele Mittel und Wege, um diese Beschwerden zu lindern und die positiven Seiten der Wechseljahre erleben zu können.
Die Belastungsinkontinenz ist die häufigste Form der Blasenschwäche. Hierbei ist das Verschlusssystem des Beckenbodens mit den dazugehörigen Muskeln beeinträchtigt. Ursache hierfür ist eine Beckenbodenschwäche durch zum Beispiel Geburten, Operationen oder hormonelle Veränderungen. Speziell bei Druckerhöhung im Bauchraum wie bei Husten, Niesen, Lachen oder körperlicher Betätigung kann die Belastung für das geschwächte Verschlusssystem zu groß sein und Harn kann unwillkürlich abgehen.
Bei der Dranginkontinenz ist die Harnblase überaktiv. Die Patientin kann hierbei den plötzlich auftretenden Harndrang nicht mehr steuern und verliert unwillkürlich Harn. Zusätzlich kann gehäuftes nächtliches Wasserlassen bestehen.
Bei den Mischformen aus Belastungs- und Dranginkontinenz ist die Blase sowohl überaktiv als auch das Verschlusssystem geschwächt.
Zur Abklärung der Ursache wird unter anderem eine urodynamische Untersuchung durchgeführt. Sie ist nicht schmerzhaft und ermöglicht eine sichere Aussage über die Funktion der Blase sowie deren Verschlussmechanismus.
Die Therapie orientiert sich am Leidensdruck der Patientin in Zusammenschau mit dem Ergebnis der Untersuchungen. Die Harninkontinenz-Therapie kann je nach Ursache bzw. Schweregrad mit Medikamenten, operativ oder mittels Pessaren durchgeführt werden.
In einigen Fällen ist auch die vaginale Pessar-Therapie als nicht operative Behandlung möglich. Pessare bestehen aus körperverträglichem, nicht-allergenem Silikonkautschuk und werden in die Scheide eingeführt.
Ambulante Eingriffe in örtlicher Betäubung
– Entfernung von Haut- und Weichteiltumoren
– Schamlippenkorrektur
So vielfältig das Aussehen des Gesichtes ist, so unterschiedlich auch das des Intimbereiches. Unliebsame Veränderungen an den Schamlippen können anlagebedingt, durch hormonelle Schwankungen, Gewebeschwäche, aber auch altersbedingt und manchmal auch durch Geburten verursacht werden.
Standen ehemals medizinische Gründe für eine Verkleinerung der kleinen Schamlippen im Vordergrund, so spielen heute ästhetische Gründe eine vorrangige Rolle. Daher ist ein eingehendes, klärendes Gespräch über die prinzipielle Notwendigkeit einer Schamlippenkorrektur unerlässlich.
Sollte nach Abwägung aller Vor- und Nachteile die Korrektur von Vorteil sein, so kann dies in örtlicher Betäubung in der Ordination durchgeführt werden.
Operative Eingriffe und Geburtsbegleitung im Sanatorium
Ein erfülltes Liebesleben ist von großer Wichtigkeit für unsere körperliche wie auch seelische Gesundheit und somit für unsere Lebensqualität. Gute Sexualität erfordert den Einklang von Körper und Seele – Störungen in diesen Bereichen können zu sexuellen Funktionsstörungen führen.
Sollte Ihre Lustlosigkeit bei Ihnen oder dem Partner einen gewissen Leidensdruck hervorrufen, so macht es Sinn, eine sexualmedizinische Beratung in Anspruch zu nehmen. Haben Sie diesbezüglich keine falsche Scheu, denn Sexualprobleme sind kein Einzelfall: mehr als 46 % der Frauen und 39 % der Männer berichten im Laufe ihres Lebens (zumindest vorübergehend) von einem solchen Problem.
Ziel der sexualmedizinischen Basisberatung ist, ein Bewusstsein der körperlichen Reaktionen bzw. körperlich-seelischer Zusammenhänge zu vermitteln und sexuelle Mythen sowie Verunsicherungen abzubauen. Dies kann allein oder auch gemeinsam mit Ihrem Partner bzw. Ihrer Partnerin geschehen.
Selbstverständlich werden zuvor etwaige hormonelle oder körperliche Ursachen mit in Betracht gezogen und bei Notwendigkeit einer Behandlung zugeführt bzw. ausgeschlossen. Gemeinsam wird dann versucht, die Ursachen der Lustlosigkeit zu erkunden und lustvolle Strategien zu entwickeln, wie Sie Ihrem Sexualleben wieder neuen Schwung geben können.
Facharzt für Allgemein- & Thoraxchirurgie, Arzt für Tauchmedizin und Ästhetische Chirurgie. Gesundheit und Wohlbefinden meiner PatientInnen in Übereinstimmung mit meiner ärztlichen Tätigkeit sind die wichtigsten Ziele meiner Arbeit.
Entfernung von Haut- und Weichteiltumoren
Narbenkorrekturen
Operationsplanung und Befundbesprechung von allgemein- und thoraxchirurgischen Eingriffen
Tauchtauglichkeitsuntersuchungen
Behandlung von Tauchunfällen in der Druckkammer der Chir. Univ. Klinik Graz sowie Beratung nach Tauchunfällen
Die Silhouette dauerhaft korrigieren.
Es kann gezielt dort eingegriffen werden, wo die Fettpölsterchen wirklich stören und durch diätetische Maßnahmen nicht oder nur schwer zu beeinflussen sind. Die Figur wird somit deutlich verbessert. Viel Erfahrung und das nötige Fingerspitzengefühl sind allerdings notwendig, um Resultate zu erzielen, mit denen die/der PatientIn auch wirklich zufrieden sein kann.
Daher ist genaue Beratung vor dem Eingriff genau so notwendig wie die sorgfältige Nachbehandlung und strikte Einhaltung der ärztlichen Empfehlungen. Ich führe die Liposuction ambulant in meiner Ordination in örtlicher Betäubung durch. Sie können somit nach der Behandlung sofort wieder nach Hause gehen. Nach der Fettabsaugung muss ca. 6 Wochen lang eine entsprechend angepasste Kompressionskleidung getragen werden.
Besonders geeignet für folgende Regionen:
Mit zunehmendem Alter verändert sich die Struktur des Gesichtes und damit die Gesichtsform. Ein Doppelkinn beginnt sich auszubilden, die scharfe Linie an der Kante des Unterkiefers verschwimmt, eine den Mundwinkel nach unten ziehende Rinne prägt sich ein. Alle diese Veränderungen bewirken, dass das Gesicht insgesamt einen schlaffen, müden Ausdruck erhält und älter erscheint.
Eigenfett-Transfer (Lipotransfer):
Beim Eigenfett-Transfer wird dem Körper an geeigneter Stelle Fett entnommen und an anderer Stelle wieder zugeführt. Der Vorteil dieser Behandlung ist ihr lange anhaltender Erfolg und die Tatsache, dass es sich um eine körpereigene Substanz handelt.
Optimal ist auch die Kombination einer Fettentnahme in den unteren Teilen des Gesichtes, also z. B. Doppelkinn oder Hängebäckchen. In der gleichen Sitzung kann in Lokalanästhesie das entnommene Fett z. B. in die Naso-Labialfalte, in den Bereich der äußeren Backenknochen oder in die Lippen eingespritzt werden.
Ein wichtiges Anwendungsgebiet ist auch die Auffüllung von Körperdefekten: z. B. nach Unfällen, nach missglückten Absaugungen oder bei von Geburt an bestehenden Dellenbildungen. Beides – Doppelkinn und Hängebäckchen – lässt sich sehr gut absaugen und die Haut wird gestrafft durch den Reiz der Absaugung.
Volle Lippen sind für viele Menschen ein Symbol für Sinnlichkeit und Attraktivität. Prinzipiell kann eine Unterspritzung mit verschiedenen Materialien erfolgen. Die Lippenkontur wird verstärkt, das Lippenvolumen wird angehoben und Fältchen werden ausgeglichen.
Ich setze vorzugsweise Hyaluronsäure und Eigenfett für Lippenkorrekturen ein. Wenn das Volumen der Lippen erhöht werden soll, empfiehlt sich der Aufbau mit Eigenfettgewebe. Dieses wird in örtlicher Betäubung mit einer speziellen Kanüle z. B. am Bauch entnommen, aufbereitet und in die Lippen injiziert.
Unterspritzungen sind in örtlicher Betäubung ambulant durchführbar. Sie können sofort nach der Operation wieder nach Hause gehen. Sie müssen allerdings damit rechnen, dass im Lippenbereich für ein bis zwei Tage eine Schwellung auftritt, die aber rasch wieder abklingt.
Nähere Informationen finden Sie hier: www.princess-lift.com
Die sanfte Alternative zur Chirurgie
Als eine weitere unkomplizierte und wirkungsvolle Alternative zum chirurgischen Facelifting haben sich Faltenunterspritzungen bewährt. Es werden dabei aufpolsternde Substanzen („filler") in das Unterhautgewebe gespritzt und die Falte damit ausgeglichen. Der Effekt zeigt sich gleich direkt nach der Unterspritzung. Störende Falten im Mund-, Augen- oder Stirnbereich werden weniger sichtbar oder verschwinden ganz.
Zur Faltenunterspritzung werden verschiedene Substanzen verwendet und individuell auf Sie abgestimmt – es gibt Unterspritzungen mit Hyaluronsäure (einem natürlichen körpereigenen Stoff), Kollagen oder auch mit Eigenfett. Bedingt durch beträchtliche Komplikationsrisiken von Seiten synthetischer Füllmaterialien werden von mir nur natürliche Materialien verwendet, die jedoch nach einer gewissen Zeit abgebaut sind und nach ca. 6 Monaten wieder eingebracht werden müssen.
Die natürliche Substanz Botulinumtoxin A (Botox®) wird seit Jahren in vielen Bereichen der Medizin eingesetzt. So wird Botox® sowohl gegen Migräne als auch gegen übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrosis axillaris) erfolgreich eingesetzt. Es können aber auch ausgeprägte Mimikfalten korrigiert und somit unerwünschte Stirn- und Zornesfalten geglättet werden.
Botox® kann jedoch nur die durch Muskelkontraktionen verursachten Falten (dynamische Falten) glätten und ist somit nicht für alle Arten von Falten geeignet. Die Wirkung tritt nach zwei bis drei Tagen ein und hält für ca. sechs Monate an, danach sollte aufgefrischt werden, um einen dauerhaften Effekt erzielen zu können.
Besenreiser sind blaue oder rote Äderchen unter der Haut, welche zu einem unschönen Gesamtbild des Beines führen. Besenreiser können je nach Farbe, Größe und Ausdehnung unterschiedlich behandelt werden.
Der sogenannte Gold-Standard ist die Verödung, heute auch Mikrosklerosierungstherapie genannt. Dabei werden venöse Blutgefäße (Venolen) unter der Haut durch das Einspritzen eines Sklerosierungsmittels planvoll ausgeschaltet.
Eine Alternative ist die Lichtbehandlung entweder mit einem Blutgefäßlaser oder einem IPL-Gerät (intense pulsed light). Eine neue Therapieoption ist auch die Mikro-Stichelung. Eine gute Beratung für Ihr persönliches Problem ist nur nach Untersuchung Ihrer individuellen Besenreiserproblematik möglich.